“ach”. Auf Papier

Ausstellungseröffnung: 20.07.2012, 18.00 – 22.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 20.07. – 10.09.2012
Auf Papier ist ein wichtiger Schwerpunkt unserer Galeriearbeit. Unsere Ausstellung „ach“. Auf Papier“ präsentiert künstlerische Positionen, die Zeugnisse einer vielfältigen Beschäftigung mit dem Medium Papier darstellen. Sie zeigen den Reichtum der künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten innerhalb dieses Mediums.
Die ausgestellten Werke reichen von Text-Bild Dialogen (Sandra Boeschenstein), fotodokumentarischem Tagebuch (Horst Ademeit), Erforschungen von Erinnerungen und Wahrnehmungen (Jorinde Voigt), Konfrontationen von Allerweltspersonen mit halb-vertrauter Kunstgeschichte (Karin Kneffel), tabuisierten Themen wie Gewalt und Tod (Michael Wutz), Verbindungen von Natur- und Kulturwüchsigkeit (Hartmut Neumann), gesellschaftskritischen Darstellungen einer jungen, ausgegrenzten Generation (Simon Pasieka), humorvollen (William N. Copley) und abzeichnenden, kopierenden und damit verändernden (Tatjana Doll) Zeichnungen, bis hin zu farb- und materialstarken Papierarbeiten (Dieter Krieg, Walter Stöhrer, Andreas Schulze). André Butzers mehrfache Annäherung an das gestisch erfasste Formenvokabular der Abstraktion ist ein Teil der Ausstellung gewidmet, dem der verwandelnde Einblick auf Figuration in den verschiedensten Gegenständen von Jochen Lempert entspricht. Heribert C. Ottersbach widmet sich dem Heilungs- und Heilversprechensaspekt der Moderne am Beispiel von Architektur.
Siegfried Gohr schreibt in dem Katalog zu der Abteilung Arbeiten auf Papier auf der Cologne Fine Art: „Aber die Spontaneität, eine Mitgift des Zeichnens, kann ebenso gut zum Leitfaden des Sammelns werden, so dass etwas sehr Persönliches aus verschiedenen Quellen zusammenwächst. Wer Papierarbeiten sammelt, muss zum Entdecker werden. Und über kurz oder lang wird er im Spiegel seiner Sammlung ein Bildnis seiner selbst erblicken.“


